PROVOKATIVE THERAPIE

 

Die provokative Therapie wurde von dem amerikanischen Psychiater Frank Farrelly entwickelt. Entscheidend ist die Integration von Humor und Provokation, um den Patienten dazu zu bewegen, das Fühlen vor das Denken zu stellen. Der Humor fördert dabei den Mut des Patienten, da Lachen über viele Schwierigkeiten hinweg hilft.

 

 

KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

 

Die kognitive Verhaltenstherapie basiert auf Therapieverfahren, die überwiegend auf Basis der Lernund Sozialpsychologie entwickelt wurden. „Verhalten“ umfasst dabei beobachtbare Verhaltensweisen und kognitive, emotionale, motivationale und physiologische Vorgänge.

 

 

GESPRÄCHSPSYCHOTHERAPIE

 

Gesprächspsychotherapie basiert auf dem Klientenzentrierten Konzept nach Carl R. Rogers. Sie interveniert nicht symptonspezifisch sondern wirkt über die Beziehung, im Dialog zwischen Ich und Du. Dabei vertraut sie auf das

Selbstentfaltungspotenzial jedes Menschen, mit Blick auf das Erleben, speziell im Bezugsrahmen des Klienten. Über Selbstexploration und Selbsterleben soll das Ziel, eine Kongruenz zwischen Selbst und Erfahrung, mit der Perspektive einer voll entfalteten Persönlichkeit erreicht werden.

 

 

HYPNOTHERAPIE

 

Im therapeutischen Kontext wird zwischen der Hypnose und der eigentlichen Therapie unterschieden. Charakteristisch ist der Einsatz von Suggestion und die Nutzung eines veränderten Bewusstseinszustandes, Trance genannt. Unter Hypnotherapie werden Therapieformen zusammengefasst, die das Wissen über die Wirkung von Trance und Suggestion nutzen. Der Umfang der Therapie beschränkt sich oft auf wenige Sitzungen. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert, d.h. der Therapeut ermittelt mit dem Klienten Ziele, die in der weiteren Beratung erreicht werden sollen.

 

 

AUTOGENES TRAINING

 

Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Der Berliner Psychater Johannes Heinrich Schultz stellte es 1927 erstmalig vor. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu behandeln.

Es werden Einzel- und Gruppenbehandlungen angeboten.

 

 

PSYCHOANALYSE

 

Unter Psychoanalyse versteht man einerseits eine Persönlichkeitstheorie, die Aussagen über Entwicklung, Struktur und Funktion der Psyche in Gesundheit und Krankheit macht. Hintergrund ist die Annahme, dass unbewußte Faktoren das menschliche Denken, Handeln und Fühlen beeinflussen und das diese Faktoren zu inneren Konflikten führen. Andererseits meint Psychoanalyse eine Krankheitslehre, die Aussagen über die Entstehung und Heilungsbedingungen von seelischen Krankheiten macht. Im Zentrum stehen dabei verschiedene seelische Konflikte. Sie untersucht deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Menschen, auf seinen Körper und auf seine Beziehungen zu anderen Menschen. Ferner thematisiert sie auch möglicheEntwicklungsdefizite  und den Einfluss traumatischer Erfahrungen.